Th 23.05

Wie die Gleichberechtigung ins Grundgesetz kam

Film | Wie die Gleichberechtigung ins Grundgesetz kam
Einlass 17:30 Uhr | Beginn 18:00 Uhr

Filmvorführung „Sternstunde ihres Lebens“ - Elisabeth Selbert kämpft um den Satz „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“, Vortrag von Prof. Dr. Anna Katharina Mangold zur Wichtigkeit des Art. 3 Abs. 2 GG in der Bundesrepublik und anschließende Diskussion mit u.a. Johanna Selbert, Urenkelin von Elisabeth Selbert.

Am 23. Mai 2024 feiert das Grundgesetz sein 75-jähriges Bestehen. Es ist auch das Jubiläum der Gleichberechtigung von Frauen und Männern in unserer Verfassung.

In Artikel 3 Absatz 2 Grundgesetz steht der einfache und prägnante Satz „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“. Die Implementierung des Satzes war kein leichter Weg. Die Politikerin und Juristin Elisabeth Selbert musste dafür stark kämpfen. Das zeigt der deutsche Spielfilm mit der Schauspielerin Iris Berben als Elisabeth Selbert eindrücklich. Selbert selbst bezeichnete die Verankerung der Gleichberechtigung im Grundgesetz als „Sternstunde“ ihres Lebens.
Frau Prof. Dr. Anna Katharina Mangold wird zudem aus rechtshistorischer und rechtsfeministischer Sicht die Wichtigkeit der Formulierung, insbesondere auch im Vergleich zur Weimarer Verfassung verdeutlichen.

Im Anschluss besteht die Möglichkeit für Fragen und zur Diskussion u.a. mit der Urenkelin von Elisabeth Selbert, Johanna Selbert.

Organisiert wird die Veranstaltung vom parteiübergreifenden FLINTA* Politik Netzwerk Flensburg, dem Gleichstellungsbüro Flensburg und dem vom BMBF-geförderten Projekt WINnovation.

Der Eintritt ist frei.